Problemspezifische Systemische Kurztherapie



einfache Lösungen für schwierige Probleme

Weiterbildungscurriculum für PsychotherapeutInnen

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Viele Menschen, die in Therapie gehen, glauben, dass sie selber oder andere Menschen das Problem sind, an dem sie leiden. Dabei sind es meist ungeeignete Lösungsversuche, die in Folge ein Problem erzeugen oder aufrechterhalten. Wenn diese dysfunktionalen Lösungsversuche längere Zeit angewandt werden, verschlimmert sich meist das Problem. Dies wird häufig als Bestätigung dafür wahrgenommen, dass das Problem etwas mit dem Charakter einer Person zu tun hätte.

Aus einer systemischen Perspektive entstehen Leidenszustände von Menschen also aus dem Versuch, Probleme mit ungeeigneten Lösungsversuchen zu überwinden. Manchmal sind Probleme selbst Lösungsversuche, die deshalb chronifizieren, weil sie zunächst funktionieren. Damit werden sie selbst zum Problem. In der Therapie geht es folglich darum, diesen Teufelskreis zu unterbrechen und KlientInnen dazu zu bewegen, die dysfunktionalen Lösungsversuche durch funktionale zu ersetzen.

Dazu hat sich in den letzten Jahren ein störungsspezifisches Wissen entwickelt, das einzelnen Störungsbildern entsprechend typische Lösungsversuche beschreibt, die diese jeweilige Störung erzeugen oder aufrechterhalten. Die Klassifizierung dieser Lösungsversuche liefert zudem eine genauere diagnostische Differenzierung von Problemen als die bloße Beschreibung von Symptomen.

Daher bieten wir eine umfassende Weiterbildungsreihe an, die praxisnah und kompakt die grundsätzliche Haltung der systemischen Kurztherapie vermittelt und das Erlernen konkreter Modelle und Techniken für den Einsatz in der Alltagspraxis ermöglicht.

Nicht die unveränderliche Vergangenheit, sondern die Gestaltung der Zukunft steht im Fokus der therapeutischen Arbeit.


Zielsetzung

In 4 Grundlagen-Modulen (10 Tage), 5 Wahl-Seminaren (5 Tage) und einer 3-tägigen Fachtagung vermitteln österreichische und internationale Psychotherapie-ExpertInnen ihre spezifische kurztherapeutische Vorgehensweise in ausgewählten Problembereichen. Neben den Schwerpunkten Depression, Angststörungen und Suchtstörungen werden auch die Themen Burnout, Zwang, Essstörungen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatische Störungen, posttraumatische Belastungsstörung sowie Paarkonflikte und Probleme in der Arbeit mit Jugendlichen und ihren Familien behandelt. Somit möchten wir mit der Fortbildungsreihe auch einen Überblick über störungsspezifisches Wissen vermitteln.

In begleitender Gruppen- und Einzel-Supervision (16 EH und 5 EH) können die TeilnehmerInnen ihre eigenen Fälle bearbeiten. Für den Abschluss der gesamten Weiterbildungsreihe ist die schriftliche Rezension zweier Seminartage sowie die Präsentation von zwei eigenen Fällen mit entsprechenden Literaturhinweisen vorgesehen.

Die Workshops der Weiterbildungsreihe und die Fachtagung können nicht nur als gesamte Reihe sondern auch einzeln - je nach Bedarf und Interesse an bestimmten Themen - gebucht werden.

Zielgruppe
+ PsychotherapeutInnen
+ AusbildungskandidatInnen im systemischen Bereich mit Befähigung zur psychotherapeutischen Arbeit unter Supervision


Organisation und fachliche Leitung
institut für systemische praxis
Martin Ritsch, Christine Dander, Sonja Grill und Barbara Laske
IST - Institut für systemische Therapie
Stefan Geyerhofer

Dauer
Jänner 2019 bis März 2021

Veranstaltungsort
Seminare: Ausgewählte Seminar-Plätze in Innsbruck und Wien
Fachtagung: Hotel MEI in Mutters


Anmeldung und Buchungsarten
Die Workshops sind als gesamte Reihe buch- und absolvierbar
Alle Workshops sowie die Fachtagung sind auch einzeln buchbar. Die maximale TeilnehmerInnenzahl variiert je nach Seminartag, eine rasche Anmeldung wird empfohlen!

Achtung: KollegInnen, die die gesamte Reihe buchen, werden erstgereiht und haben einen fixen Platz. Restplätze werden anschießend an EinzelbucherInnen vergeben.

Kosten/ Anmeldung
gesamte Weiterbildungsreihe mit Abschluss:
10 Tage Grundlagen-Seminare (80 EH), 5 Tage Wahlseminare (40 EH), 3 Tage Fachtagung (24 EH), Theoriebegleitung und Abschluss mit Zertifikat: € 3900,-
Frühbucherbonus: € 3650,- bei Buchung bis 31.10.2018
Mehrfachbucherbonus: € 3650,-
Die Kosten für die begleitende Supervision sind darin nicht enthalten.

gesamte Weiterbildungsreihe mit Fachtagung:
10 Tage Gundlagen-Seminare (80 EH), 5 Tage Wahlseminare (40 EH), 3 Tage Fachtagung (24 EH),
Teilnahmegebühr: € 3600,-
Frühbucherbonus: € 3250,- bei Buchung bis 31.10.2018
Mehrfachbucherbonus: € 3250,-

Die gesamte Reihe kann in 3 Teilbeträgen (aufgeteilt auf 3 Jahre) gezahlt werden: die erste Rate bei Anmeldung, die zweite Rate bis 30.6.2019, die dritte Rate bis 15.02.2020

Einzelworkshops pro Tag: € 210,-
5 er Block (5 frei wählbare Workshop-Tage): € 950,-

Die Anmeldung ist erst gültig nach Einzahlung auf das Konto:
IBAN AT39 1420 0200 1096 7997 BIC/SWIFT: EASYATW1 easybank

Anrechenbarkeit
Das Curriculum wird beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als Fort- und Weiterbildung für PsychotherapeutInnen gemäß Psychotherapiegesetz zur Anerkennung eingereicht. Die Absolvierung des gesamten Weiterbildungsscurriculums wird mit einem Abschlusszertifikat bestätigt.

Die Anrechnung und Bestätigung der erfolgreichen Absolvierung des Curriculums erfolgt bis zu einem Ausmaß an Fehlzeiten von bis zu 10 % der Gesamtstunden. Darüber hinaus fehlende Zeiten und Inhalte sind in anderen, mit der Curriculumsleitung abzusprechenden Seminaren, nachzuholen.

Anmeldung unter institut@systemische-praxis.at
Information und Rückfragen bei: Barbara Laske +43 (0)650 301 48 21
Christine Dander +43 (0)650 840 46 59

Stornobedingungen
Ein Rücktritt von der Fortbildungsreihe bzw. von einzelnen Workshops ist bis zu 1 Monat vor Seminarbeginn möglich, danach wird der Seminarbetrag zur Gänze einbehalten. Eine Refundierung ist nur bei Nennung einer ErsatzteilnehmerIn möglich. Die Veranstalter behalten sich vor, die Fortbildungsreihe bei Nichterreichen der notwendigen TeilnehmerInnenzahl einen Monat vor Beginn abzusagen..


Grundlagen - Module in Innsbruck

Die Seminare werden möglichst praxisnahe mit vielen Fallbeispielen, Übungen und Live-Demos, Videos und Rollen-Demos dargeboten.


Modul A (3 Tage, 24 EH)
24./25.1.19 Ilka Hoffmann Analoge Systemische Kurztherapie (Grundlagen der systemischen Kurztherapie, Therapie bei chronischen Schmerzen)

25./26.1.19 Stefan Geyerhofer Grundlagen problemspezifischer systemischer Therapie (Praxiseinführung zu Angst, Depression, Sucht, Essstörungen, Schulverweigerung …)

Modul B (2 Tage, 16 EH)
1.-2.3.19 Bernd Schumacher Systemische Kurztherapie Teil I
(Problem-Lösung, Neutralitäten, systemische Angsttherapie - in einer Sitzung)


Modul C (2 Tage, 16 EH)
17.-18.5.19 Rudolf Klein Von der berauschten Sehnsucht zum Lob des Zauderns - systemische Therapie bei Suchtstörungen

Modul D (3 Tage, 16 EH)
17.-19.10.19 Bernd Schumacher Systemische Kurztherapie Teil II
(grundlegendes systemisches Konfliktmodell, systemische Diagnostik, "Einladungen" von KlientInnen, systemische Therapie bei Depression und Psychosen)

Wahl-Seminare in Innsbruck


Seminar 1 (1 Tag, 8 EH)
24.1.2020 Ulrike Borst Henne oder Ei? - was Depression und Partnerschaft miteinander zu tun haben

Seminar 2 (1 Tag, 8 EH)
25.9.2020 Katharina Bachlechner Neue Autorität - Autorität durch Beziehung
ein systemisch bestechend einfaches Konzept


Seminar 3 (1 Tag, 8 EH)
26.9.2020 Martin Ritsch Schreibtherapeutische Techniken in der systemischen Kurztherapie bei Depressionen, Burnout und posttraumatischer Belastungsstörung




Wahl-Seminare Wien

Seminar 4 (1 Tag, 8 EH)
22.2.2020 Stefan Geyerhofer Fürchte Dich nicht - so sehr! Systemische Therapie bei Ängsten und Panikattacken

Seminar 5 (1 Tag, 8 EH)
21.3.2020 Johanna Schwetz-Würth Posttraumatische Belastungsstörung, Entwicklungstraumatisierung, Dissoziation: Systemische Traumatherapie - Wissenswertes, Ansätze und Methoden

Seminar 6 (1 Tag, 8 EH)
18.4.2020 Carmen Unterholzer Wenn Essen zum Problem wird: Systemische Therapie bei Magersucht


Seminar 7 (1 Tag, 8 EH)
16.5.2020 Astrid Just Hör auf zu stören, sei endlich ruhig! Liebevolle Unterstützung in turbulenten Zeiten mit ADHS


Seminar 8 (1 Tag, 8 EH)
19.9.2020 Stefan Geyerhofer Paare und Sex - Guidelines für die Praxis der Paartherapie


Seminar 9 (1 Tag, 8 EH)
10.10.2020 Ulrike Russinger "Die ich rief die Geister, Werd' ich nun nicht los!": Zwangsstörungen systemisch verstehen und (ver) be - handeln.


Seminar 10 (1 Tag, 8 EH)
17.10.2020 Herbert Gröger und Roland Scherabon Die digitale Revolution als Herausforderung für Systemisches Arbeiten und mögliches Rüstzeug für eine analoge Begegnung


Seminar 11 (1 Tag, 8 EH)
21.11.2020 Elisabeth Wagner Persönlichkeitsstörungen - ein hilfreiches Konzept für Systemische TherapeutInnen?



Fachtagung

Die systemische Therapie bei Depressionen

5.-7.März 2020 (3 Tage, 24 EH)

Das Thema Depression spielt im psychotherapeutischen Praxisalltag durch seine große Häufigkeit eine zentrale Rolle und soll daher in dieser Weiterbildungsreihe einen besonderen Platz einnehmen.
Im Rahmen einer Fachtagung werden zahlreiche ExpertInnen ihre speziellen Konzepte und Interventionen vorstellen. Daneben gibt es Platz für Austausch, Diskussionen und Workshops.
In drei Tagen soll so ein umfassendes aktuelles systemisches Bild dieser Störung entstehen und eine breite Palette an systemischen Methoden und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt werden.


ReferentInnen: Tiziana Verbitz, Ulrike Borst, Stefan Geyerhofer, Martin Ritsch, Reinhold Bartl, Julia Biberauer, Carmen Unterholzer, Bernd Schumacher…




ReferentInnen

Katharina Bachlechner-Lanser MSc.
Berufsausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege und langjährige Mitarbeit in der ganzheitlich orientierten Hausarztpraxis meines Mannes. Meinen Erfahrungsschatz sammle ich als integrative Paartherapeutin, Familientherapeutin, Supervisorin, Elternbildnerin, Trainerin der Neuen Autorität sowie Mutter von drei erwachsenen Kinder und Großmutter von vier Enkelinnen.
Zunehmend entstand in mir die Vision, durch Information und präventive Interventionen Vielem vorbeugen zu können. Dies führte zur Gründung des "Freien Instituts für Beziehung und Neue Autorität". Zudem agiere ich als Obfrau des Vereins "Netzwerk Neue Autorität Tirol" mit dem Ziel, Eltern, Erziehende, Lehrende mit einer Haltung vertraut zu machen, welche krankmachende Muster unterbricht und Beziehungssicherheit fördert.

Ulrike Borst, Dr. rer. nat., Dipl.-Psych.
Fachpsychologin für Psychotherapie und Klinische Psychologie FSP, Lehrtherapeutin und Lehrende Supervisorin Sytemische Gesellschaft (SG).
Von 1989 bis 2007 Stationspsychologin, später in Oberarzt-Funktion und Leiterin Qualitätsmanagement, zuletzt Leiterin Unternehmensentwicklung in den Psychiatrischen Diensten Thurgau (Schweiz). Heute Leiterin des Ausbildungsinstituts für systemische Therapie und Beratung Meilen / Zürich sowie eigene Praxis in Zürich und Konstanz.
Schwerpunkte: Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie, Supervision, Team- und Organisationsentwicklung in der Psychiatrie und in anderen Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens.


Stefan Geyerhofer, Mag.
Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS), Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien, Co - Direktor am Zentraleuropäischen Institut für Systemische Therapie (ZEIST) in Budapest und von 1993 - 2013 Adj. Prof. für Psychologie an der Webster University, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des "European Network for Brief Stategic and Systemic Therapy". www.geyerhofer.com


Dr. Herbert Gröger
Psychotherapeut sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (systemische Familientherapie), Coach und Supervisor am Institut für Systemische Therapie in Wien, Lehrbeauftragter für Einzellehrselbsterfahrung in der systemischen Psychotherapieausbildung (SFU/ÖAS Wien), Lehrtätigkeit an Fachhochschulen für Sozialkompetenz, Managementmethoden und Persönlichkeitsbildung, Kommunikationstrainings mit Schwerpunkt Social Profit- und IT-Unternehmen, Mitarbeit an Forschungsprojekten.


Ilka Hoffmann-Bisinger, Dr.
Diplom-Psychologin, leitet das iska-berlin und ist dort als systemische Ausbilderin, Supervisorin, Therapeutin, Beraterin und Coach tätig. Als anerkannte Lehrtherapeutin, Lehrsupervisorin und Lehrender Coach der Systemischen Gesellschaft (SG) bildet sie auch an anderen systemischen Instituten im In- und Ausland aus. Außerdem ist sie Lehrbeauftragte an der FH in Frankfurt a.M. im Masterstudiengang "Beratung in der Arbeitswelt. Coaching und Supervision" sowie bei WiB e.V. (Uni Potsdam). Ilka Hoffmann- Bisinger hat ihren Ansatz der Analogen Systemischen Kurztherapie am Mental Research Institute (MRI, Palo Alto) entwickelt und dort einige Jahre im Team von Paul Watzlawick mitgearbeitet. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vortäge im Bereich Psychotherapie und Coaching. www.iska-berlin.at


Dr. Mag. Astrid Just
Systemische Familientherapeutin, Säuglings- Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Soziologin, Sozialarbeiterin, Supervisorin, Scheidungsberaterin, Mitarbeiterin am Institut für Systemische Therapie in Wien.


Rudolf Klein, Dr. phil.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, war nach einer Tätigkeit als Gruppentherapeut in einer Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige mehr als 20 Jahre Mitarbeiter einer ambulanten psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle und dort mit der Beratung und Therapie süchtig trinkender Menschen und deren Familien beschäftigt; seit 2004 in freier Praxis tätig; Lehrtherapeut und Lehrender Supervisor der Saarländischen Gesellschaft für Systemische Therapie (SGST) und der Systemischen Gesellschaft (SG). Lehrtherapeut des Wieslocher Instituts für systemische Lösungen.
Buchpublikationen: "Berauschte Sehnsucht - zur ambulanten systemischen Therapie süchtigen Trinkens", "Einführung in die Praxis der systemischen Therapie und Beratung", "Lob des Zauderns - Navigationshilfen für die systemische Therapie von Alkoholabhängigkeiten"


Mag. Martin Ritsch
Klinischer Psychologe, Psychotherapeut (SF), Arbeitspsychologe (BÖP), Lehrbeauftragter der Fachsektion systemische Familientherapie (ÖAGG), Supervisor und Coach(ÖVS), langjährige leitende Tätigkeit im sozialpsychiatrischen Bereich und in der Männerberatung. Schwerpunktthemen: Schreibtherapeutische Ansätze in der systemischen Kurztherapie, Depression, Burnout, Angst, Aufstellungsarbeit, Gewaltprävention und Elterncoaching. Seit 2002 in freier Praxis für Psychotherapie, Supervision, Coaching und Organisationsberatung tätig. www.systemische-praxis.at
Mitgründer des instituts für systemische praxis in Innsbruck


Mag. Ulrike Russinger
Magistra der Psychotherapiewissenschaften, Systemische Lehrtherapeutin an der LASF seit 1996, Dipl. Sozialarbeiterin. Freie Praxis und Lehrtätigkeit mit Schwerpunkt: Hypnosystemische Konzepte, Traumaspezifische systemische Therapie. Emotionsbasierte systemische Therapie. Publikation dazu: Wagner E, Russinger U (2016) Emotionsbasierte systemische Therapie. Intrapsychische Prozesse verstehen und behandeln. Klett- Cotta.


Bernd Schumacher
Dr. phil., M.A., Psychotherapeut (HPG)
geb.1963, ehemaliger Mitarbeiter der Abteilung für Familientherapie der Universität Heidelberg, Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut in freier Praxis, Lehrtherapeut und 1. Vorsitzender der IGST, Supervisionstätigkeit in psychosozialen/psychiatrischen Kontexten. Lehraufträge an systemischen Instituten in Deutschland, Italien, Liechtenstein, Griechenland, Österreich, Schweiz und im Iran. Zahlreiche Publikationen zur systemischen Therapie, Beratung und Supervision.
Schwerpunkte: Einzel-, Paar- und Familientherapie, Kurzzeittherapie und -beratung in einer einzigen Sitzung mit individueller Dauer von 2 bis 4 Stunden (je nach Anliegen), Systemische Angsttherapie in einer Sitzung (nach selbst entwickeltem und erprobtem Therapiekonzept), Zwänge und Zwangsstörungen,Psychosen (insbesondere Schizophrenie), Konfliktmanagement


Roland Scherabon
langjähriger Einsatz als Führungskraft in internationalen Dienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkte: Organisationsentwicklung, Business Development, Key Account Management, Change Management in Reorganisationsprozessen, Projektmanagement. Psychotherapeut (Systemische Einzel-, Paar- & Familientherapie) am Institut für Systemische Therapie in Wien mit persönlichem Schwerpunkt: Belastungen im Arbeitskontext, Partnerschaft & Patchwork, Arbeit mit Familien, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut; Ehe- und Familienberater (Hilfswerk Niederösterreich); Lehr- und Seminartätigkeit in der Erwachsenenbildung.


Mag. Johanna Schwetz-Würth
Systemische Psychotherapeutin in freier Praxis, zertifizierte Psychotrauma- und EMDR-Therapeutin und Supervisorin (ÖAS, EMDR Institut Austria, ZAP, DeGPT, ÖVS), langjährige Managementtrainerin und -coach, Lehrtherapeutin in der ÖAS. Arbeitsschwerpunkte: Psychotherapie für und mit Jugendlichen und Erwachsenen, die Außerordentliches erlebt und zu verarbeiten haben und die sich mit allen Arten von Bindungen schwer tun; Begleitung von Menschen, die ihre berufliche Identität und Sicherheit entwickeln wollen; Arbeit mit (psycho)therapeutischen Teams, die ihre Professionalität gemeinsam weiter entwickeln wollen www.johanna-schwetz.at


Dr. Carmen Unterholzer
Systemische Familientherapeutin, Psychotherapeutin am Institut für Systemische Therapie, Wien, Literaturwissenschafterin und Erziehungswissenschafterin, langjährige Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck, langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und in der LehrerInnenfortbildung, Wissenschaftsjournalistin, Zusatzausbildung in Poesie- und Bibliotherapie, Lehrtherapeutin in der ÖAS.


Dr. Elisabeth Wagner
ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie. Langjährige Erfahrung im Umgang mit Persönlichkeitsstörungen sowohl im Rahmen der klinisch-psychiatrischen als auch in der forensisch-psychiatrischen und psychotherapeutischen Tätigkeit. Publikationen: Wagner, E., Russinger U: "Emotionsbasierte systemische Therapie", Klett-Cotta 2016; Wagner, E., Henz, K., Kilian, H.: "Persönlichkeitsstörungen. Störungen systemisch behandeln", Carl-Auer 2016.