SuperVision! Guni Baxa


Modul E
Guni Leila Baxa: Aufstellungsarbeit in Supervision und Coaching
23.3.-24.3.2018 9.00-17.00 (16EH)

zusammengefasst von Sonja Grill

Guni Leila Baxa zu erleben war ein Geschenk!
Allerdings fällt es mir diesmal sehr schwer mit Worten zu beschreiben, welchen Nachklang ihre Aufstellungen in mir und vielen anderen TeilnehmerInnen bewirkten.
Sie konnte mit einer wunderbaren Mischung aus Feingefühl, Respekt und höchster Konzentration ein unvergessliches Workshopwochenende gestalten.

Wir fanden uns in vielen verschiedenen Rollen - als Aufstellende und RepräsentantInnen wieder und konnten am eigenen "Leib" erfahren, welche Bedeutung der Körper als Resonanzkörper in einem therapeutischen Setting bzw. in einem Supervisionssetting haben kann.

Dabei ist es Guni Leila Baxa sehr wichtig, unterschiedliche Aufstellungsformate zu unterscheiden, deren Gemeinsamkeit darin liegt, dass eine klare Strukur wie ein Rahmen dient.

Es geht immer um Kommunikation und um die Frage, wie die einzelnen Elemente eines Systems miteinander verknüpft sind. Aufstellungen haben immer mit Beziehung zu tun - zu unterscheiden wäre in einem ersten Schritt, ob die Beziehung zwischen dem Helfer und dem System oder die Beziehungen innerhalb des Systems im Fokus der Betrachtung stehen sollen.
Wesentlich sind immer auch ethische Überlegungen, wie die Frage des Respekts: Was wäre ein gutes Ergebnis ohne von außen direktiv das System ändern zu wollen.

Für Guni Leila Baxa ist es daher wichtig, nicht zu viele Informationen im Vorfeld zu erfragen, denn um aus dem Ich heraustreten zu können ist es manchmal notwendig, den Körper "zeigen" zu lassen: Was ändert sich im Körper? Was wird wahrgenommen?

Auch Verwirrung kann hilfreich sein um zu Erkenntnissen zu gelangen. Guni zitierte hierfür Virgina Satir: "Aus der Knospe der Verwirrung blüht die Blume der Verwunderung".