SuperVision! MODULE


Modul B
Wolfgang Sonnleitner: Supervision im psychosozialen Feld und in Ausbildungskontexten
10.06.2017 9.00-17.00 (8EH)

zusammengefasst von Sonja Grill

Ganz klar und übersichtlich verdeutlichte uns Wolfgang Sonnleitner, was für ihn gute Supervision ausmacht- die Differenzierung von:
1. Was ist das Anliegen?
2. Was ist das Ziel?
3. Was ist mein Auftrag (als SupervisorIn)?

Klare Struktur(en), Professionalität, die nicht von unserer (Tages-) Befindlichkeit abhängt und immer wieder die Einführung einer Metakommunikation: „ Wie läuft es bis jetzt?“ „Gibt es etwas, das ich als Supervisor nicht tun soll/tun darf?“ - um die positive Kraft des negativen Denkens bestmöglich zu nutzen.
Für Wolfgang Sonnleitner ist Österreich ein psychosoziales Dorf – wenn man/frau sich lange genug in diesem Feld aufgehalten hat, gibt es Zuschreibungen, die auch relevant für den Supervisionsprozess sein können.

Ausführlich setzten wir uns mit „Psychosozialen Mythen“ auseinander sowie mit „Einladungen“ an SupervisorInnen, die meist implizite Aufträge enthalten (Manager, Entertainer, Ausbildner usw.zu sein)
Wir wurden dadurch angeregt, genau hinzuhören/genau zu lesen, welche Aufträge an uns herangetragen werden und ob wir diese so annehmen möchten.
In Kleingruppen konnten wir anhand realer Supervisonsanfragen diese Fragen bearbeiten und unseren Blick für zukünftige Auftragsklärungen schärfen.

Wolfgang Sonnleitner beantwortete auch bereitwillig die vielen rechtlichen Fragen von uns TeilnehmerInnen. Ein spannender Tag, der uns einen hilfreichen „Über-blick“ verschaffte.